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DAC-Weine in Österreich

DAC-Weine in Österreich
Erst seit dem Jahr 2003 (Verkaufsstart) findet man auf dem Etikett österreichischer Weine ein „DAC“. Die Abkürzung steht für „Districtus Austriae Controllatus“ und ist die österreichische Bezeichnung für gebietstypische und herkunftskontrollierte Qualitätsweine. Zusätzlich zu den strengen Bestimmungen des Weingesetzes müssen DAC-Weine weitere sensorische Prüfungen durch regionale Kostkommissionen bestehen. Diese Regelung wurde mit dem Jahrgang 2002 eingeführt und ist eine Anlehnung an das DOP (DOC) in Italien oder das AOP (AOC) in Frankreich. Es sind dies (in der Reihenfolge der Anerkennung) →Weinviertel DAC, →Mittelburgenland DAC, →Traisental DAC, →Kremstal DAC, →Kamptal DAC, →Leithaberg DAC, →Eisenberg DAC, →Neusiedlersee DAC, →Wiener Gemischter Satz DAC, →Rosalia DAC, →Südsteiermark DAC, →Vulkanland Steiermark DAC und →Weststeiermark DAC. Die bisherigen „spezifischen“ Weinbaugebiete wurden aufgelassen. Sämtliche Qualitätsweine des Burgenlandes (auch die DAC-Weine) tragen in Zukunft verpflichtend die  „generische“ Gebietsbezeichnung  „Burgenland“. Ab dem Jahrgang 2018 tragen auch die 3 steirischen Gebiete →Südsteiermark, →Vulkanland Steiermark und →Weststeiermark das „DAC“. Die zugelassenen Rebsorten sind in den einzelnen Gebieten unterschiedlich. Ab dem Jahrgang 2020 gilt die DAC-Regelung - mit sehr vielen Rebsorten - auch für die Wachau.

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