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GÄNSESTOPFLEBER - NEIN DANKE!



Der November und die Festtage rund um Weihnachten sind die Zeit für das Gans’l-Essen. Aus diesem aktuellen Anlass möchte ich alle Gourmets wieder einmal an einen „qualvollen Genuss“ erinnern, auf den man eigentlich verzichten könnte: Die Stopfleber.

Gänse aus ausländischen Zuchten sind oft auch die Lieferantinnen für die Gänsestopfleber, ein besonders grausames Produkt menschlicher Genusssucht. Dabei müssen die Gänse ein mehrwöchiges Martyrium über sich ergehen lassen, denn es wird ihnen ein 50 cm langes Metallrohr durch den Hals bis in den Magen eingeführt. Durch dieses Folterwerkzeug wird vorgequollener, stark gesalzener Maisbrei gewaltsam in den Magen befördert. Durch diese Tortur erreicht die Leber ein Gewicht von bis zu 1 1/2 kg und wird von „Feinschmeckern“ besonders geschätzt. Dieses „Stopfen“ der Gänse ist in Österreich tierschutzrechtlich verboten, ein Import von Gänsestopfleber aber immer noch erlaubt.

Inzwischen gibt es zum Glück immer mehr Küchenchefs, die darauf bewusst verzichten und auch aus einer normalen und gesunden Gänseleber Köstlichkeiten auf den Teller zaubern.

Eine logische Frage muss sich jeder vernünftige Mensch dabei stellen: „Kann ein absichtlich krank gemachtes Tierorgan für einen Menschen gesund sein?“ Ganz bestimmt nicht!


 

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