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VATER DES GRÜNEN VELTLINERS GEFUNDEN

VATER DES GRÜNEN VELTLINER GEFUNDEN

In den vergangenen Jahrzehnten konnten die Forscher viele Geheimnisse rund um die bekanntesten Rebsorten lüften. Und dabei gab es so manche Überraschung. Ganz aktuell sind die neuesten Erkenntnisse über den Grünen Veltliner, denn die Vaterrebe wurde gefunden bzw. nachgewiesen:

Nach eingehenden Untersuchungen und Genanalysen kommt Univ. Doz. Dr. Ferdinand Regner (Rebgenetiker) zum sensationellen Ergebnis: Die Übereinstimmung bei den Sorten Grüner Veltliner und der Rebe St. Georgen an allen Genorten ist zwar nicht ganz 100 %, wurde aber an allen 19 Chromosomen zweifelsfrei erkannt.

Eine oenologische Sensation bahnt sich an.
Die typisch österreichische Weinrebe Grüner Veltliner ist eine Zufallskreuzung aus Traminer als Muttersorte und einer bis vor kurzem unbekannten Vatersorte. Mit 17.478 ha hat der Grüne Veltliner 36 % Anteil an der gesamten Rebfläche Österreichs (48.500 ha). Als autochthone Sorte ist er maßgeblich an den Exporterfolgen und am Ruf Österreichs als Weinland mit höchstem Qualitätsanspruch beteiligt.

Der St. Georgener Winzer Ing. Hans Moser hat auf Grund von Berichten eines ehemaligen Viehhirten und der Aktivität des Vereins „Dorfblick“ zur Erstellung der Chronik „700 Jahre St. Georgen 1300-2000“ Nachforschungen betrieben und Genanalysen initiiert.

Die lange Zeit als verschollen bzw. unbekannt gegoltene Vatersorte des Grünen Veltliner überlebte als einzige zur Zeit auffindbare Rebe der Welt auf einem Grundstück der Freistadt Eisenstadt, welches im Mittelalter letztmalig als Weingarten genutzt wurde, und über längere Zeit den Bauern in St. Georgen als Hutweide gedient hat.


 

 

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